Berufsunfähigkeitsversicherung



 
Für alle, die von Ihrem Arbeitseinkommen gut leben wollen, ist eine Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) wichtig. Können Sie, nach einem Schadensfall, nicht mehr in Ihrem derzeitigen Beruf arbeiten, reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus Ihren gewohnten Lebensstandard zu halten.

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Diesen sichern Sie sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Ihr derzeitiger Gesundheitszustand entscheidet darüber, ob Sie eine BU-Versicherung bekommen; die vertraglichen Vereinbarungen bestimmen die Höhe der monatlichen Prämie. Die BU-Versicherung zahlt Ihnen daraus eine monatliche Rente, welche sich nicht nach Ihrem derzeitigen Verdienst richtet. Die Berufsunfähigkeitsrente ist eine zusätzliche Absicherung zu den Zahlungen, welche Ihnen von der Berufsgenossenschaft und der Rentenversicherung gezahlt wird.


Vergleichen Sie verschiedene Angebote und investieren Sie Zeit in den Vergleich. Sollten Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, beantworten Sie die Gesundheitsfragen sehr genau, am besten zusammen mit ihrem Hausarzt. Je früher und gesünder Sie eine BU-Versicherung abschließen, desto günstiger wird für Sie der monatliche Beitrag. Unterscheiden Sie zwischen einer selbständigen BU-Versicherung und einem Kombiprodukt in Verbindung mit einer Risiko- oder Kapitallebensversicherung. Im Zusammenhang mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung fallen häufig die Begriffe Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit. Diese sind sorgsam zu unterscheiden.

Bei der Berufsunfähigkeit geht es in erster Linie darum, ob Sie längerfristig oder dauerhaft nicht in der Lage sein werden, Ihren Beruf auszuüben. Dies liegt zum Beispiel vor, wenn Sie als Dachdecker wegen körperlicher Beschwerden nicht mehr auf dem Dach arbeiten können oder Sie als Bäcker eine Mehlstauballergie bekommen. Wird bei Ihnen eine Berufsunfähigkeit festgestellt, geht man davon aus, dass Sie gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind Ihren Beruf auszuüben.

Welche Tätigkeiten können dann noch als zumutbar betrachtet werden?

Um hier eine Einstufung vornehmen zu können, werden Berufe in sechs Stufen eingeordnet, von ungelernten Berufen (1) bis zu Berufen mit Hochschulabschluss (6). Als zumutbar gelten Berufe in der nächst niedrigeren Einstufung. Die Arbeitsunfähigkeit kann kurzfristig durch Krankheit entstehen, hierbei wird der Arzt die Arbeitsunfähigkeit feststellen und bescheinigen (im Volksmund als Krankschreibung bekannt). Eine Arbeitsunfähigkeit ist nicht dauerhaft; Sie werden wieder in das Erwerbsleben zurückkehren. Bei der Arbeitsunfähigkeit zahlt in der Regel der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung für sechs Wochen, danach übernimmt die Krankenkasse die Zahlungen von Krankengeld im verminderten Umfang. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt vor, wenn Sie nicht in der Lage sind irgendeiner Arbeit nachgehen können. Hier tritt dann die Erwerbsminderungsrente ein, die von der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wird. Die volle Auszahlung erfolgt, wenn Sie weniger als drei Stunden am Tag arbeitsfähig sind. Sollte Ihre Arbeitsfähigkeit auf drei bis sechs Stunden definiert sein, erhalten Sie eine teilweise Zahlung der Erwerbsminderungsrente. Die Beträge sind sehr gering und decken im Normalfall nicht die Kosten des Lebensunterhaltes. Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, erwarben sich auch keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente.