Private Krankenversicherung (PKV)



 
 

Die Private Krankenversicherung ist die Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung, wenn man nicht verpflichtet ist in der gesetzlichen KV versichert sein zu müssen. Ist man als Beamter oder selbständig tätig oder liegt als Angestellter über der Beitragsbemessungsgrenze kann man in die private Krankenversicherung wechseln.

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Worauf ist bei einer privaten Krankenversicherung zu achten?

Die Private Krankenversicherung (PKV) ist eine Versicherung auf freiwilliger Basis, das heißt, die Annahme bzw. Ablehnung der PKV ist eine Entscheidung der Gesellschaft. Die obligatorische Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss ist entscheidend. Die Gesundheitsfragen müssen unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden, weil sonst nachträglich der Vertrag unwirksam sein kann. Der Gesundheitszustand vor Vertragsbeginn ist mit entscheidend für die Versicherungsprämie. Achten Sie beim Vergleich auf die Einzelheiten der verschiedenen Angebote. Nutzen Sie mindestens drei unterschiedliche Angebote und lassen Sie sich zusätzlich persönlich beraten. In der Gesetzlichen Krankenversicherung erhebt eine Krankenkasse einen vorher festgelegten Beitragssatz. Darüber hinaus kann die gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbetrag in Prozent zum Einkommen erheben. Dies betrifft jeden Beitragszahler. Bei der Privaten Krankenversicherung wird der Beitrag nicht an das Einkommen gekoppelt. Der Beitrag und der Versicherungsumfang werden individuell berechnet. Hier spielt neben dem Alter auch der Gesundheitszustand zu Zeitpunkt der Vertragsschließung eine Rolle. Die Privaten Krankenversicherungen müssen sich bei der Berechnung der Prämien an mathematische Regeln und gesetzliche Grundlagen halten. Hier beziehen sich Beiträge oder Beitragserhöhungen immer auf Statistiken und Rechenformen. Grundlagen sind Statistiken zu den entstandenen Kosten bei Arzneimittel und ärztlichen Leistungen in bestimmten Altersgruppen, unterschieden nach Geschlecht. Im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung müssen jüngere und gesündere Beitragszahler nicht die höheren Kosten für die älteren Versicherten mit finanzieren. Jede Altersgruppe sorgt für sich selber vor indem Altersrückstellungen im Rahmen der monatlichen Prämienzahlungen gebildet werden. Je jünger man in die Private Krankenversicherung eintritt, desto höher sind die Altersrückstellungen die gebildet werden, von denen man im Alter profitiert. Der Gesetzgeber hat zusätzlich eine 10 %- Zuschlagsregelung eingeführt. Hierbei werden bei Beitragszahlern, die nach dem Jahr 2000 in die Private Krankenkasse gewechselt sind, ein zusätzlicher 10 % Aufschlag erhoben, der zur Altersrückstellung verwendet wird, um im Alter die Versicherungsprämien moderat zu halten. Lassen Sie sich immer von qualifizierten Fachleuten vor Ort über die Möglichkeiten und individuellen Vertragsbestandteile informieren, so können teure Fehler vor Abschluss eines Vertrages vermieden werden.