Zahnzusatzversicherung



 
 

Zahnzusatzversicherungen sind derzeit in aller Munde. In der Gesetzlichen Krankenversicherung sind die Risiken bei Zahnerkrankungen allgemein abgedeckt. In der Vergangenheit wurden die Leistungen für alle Maßnahmen im Bereich der Zahn/ Kiefererkrankungen massiv zusammengestrichen. Hier gelten die Definitionen der Regelversorgung.

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Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung reichen nicht mehr für einen umfassenden Schutz aus. Zur Absicherung aller Risiken die nicht von der Gesetzlichen Krankenkasse abgedeckt sind gibt es die Zahnzusatzversicherung. Diese können bei Privaten Krankenversicherungen abgeschlossen werden. Diese Versicherung kann für jeden abgeschlossen werden. Die Private Zahnzusatzversicherung kann Leistungen zur Prophylaxe, Zahnersatz, Kieferorthopädie oder Zahnbehandlung umfassen Hier werden je nach Tarif und Vertrag unterschiedliche hohe Leistungen und Kostenerstattungen geleistet. Oft sind die Leistungserstattungen an eine prozentuale Beteiligung an den Mehrkosten gebunden. Alle nicht von der Gesetzliche Krankenversicherung übernommenen Kosten sind in der GOZ (Gebührenordnung der Zahnärzte) beschrieben. Nach dieser Gebührenordnung stellt der Zahnarzt seine privatärztlichen Leistungen in Rechnung. Je nach Schwierigkeitsgrad kann der Zahnarzt die Gebühren bis zum 3,5 fachen erhöht in Rechnung stellen. Normalerweise rechnet der Zahnarzt den 1,5 – 2 fachen Satz ab. Die Privaten Zusatzversicherungen zahlen normalerweise nur bis zu 3,5 fachen Satz, darüber hinaus sollten Sie vorher mit ihrer Ersatzkasse sprechen. Vor einer Behandlung erstellt der Zahnarzt oder Kieferorthopäde einen Heil und Kostenplan. Hier listet der Arzt detailliert die notwendigen Behandlungsschritte auf und die voraussichtlichen Kosten. Der Heil- und Kostenplan wird vor Behandlungsbeginn der Gesetzlichen Krankenkasse und der Zusatzversicherung zur Annahme vorgelegt. Es empfiehlt sich den Heil-und Kostenplan mit den behandelnden Arzt durchzusprechen um alle Fragen zu klären. Rechtlich gesehen ist der Patient der Vertragspartner des behandelnden Arztes. Ein besonderes Augenmerk sollte auf Kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern gelegt werden. Die Krankenkassen unterscheiden zwischen fünf verschiedenen Indikationsgruppen. Erst ab der dritten Indikationsgruppe (ausgeprägte Zahn-und Kieferfehlstellung) übernimmt die Krankenkasse Kosten bei den Maßnahmen. Häufig werden bei Kindern aber Leistungen der Indikationsgruppe eins und zwei erbracht die leicht oder kosmetische Fehlstellungen beschreiben. Auch bei den Indikationsgruppen drei bis fünf übernimmt die Krankenkasse nicht alle Leistungen. Zum Beispiel werden durchsichtige Bögen oder zahnfarbene Brackets nicht erstattet.